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Was versteht man unter Kräutern und Gewürzen?

Wer seinen Kochlöffel mit Liebe und Begeisterung schwingt, weiß um die Magie der Würzmittel, egal, ob es sich dabei um Kräuter wie Thymian, Basilikum und Liebstöckel, um Gewürze wie Sternanis, Pfeffer, Muskat und Paprika oder um exotische Gewürzmischungen handelt, wie beispielsweise das marokkanische Ras El Hanout. Ein Kenner fragt beim Abschmecken nicht lange nach begrifflichen Unterschieden, er greift in seinen Gewürzschrank und spielt mit den Aromen, die uns die Natur zur Verfügung stellt. Damit gibt er seinen Gerichten den besonderen Pfiff, der beispielsweise aus einem ganz normalen Gulasch ein Gourmetgericht macht.

Die Bedeutung von Kräutern und Gewürzen in der Küche

Kräuter und Gewürze können dazu eingesetzt werden, ein Gericht zu verfeinern, einen Geschmack zu unterstreichen und einen Ausgleich der Aromen herbeizuführen. Mit ihrer Hilfe adeln wir die Zutaten einer Speise und geben ihnen den Respekt, den sie verdienen – zur Freude unseres Gaumens und als Augenschmaus.

Wenn du gerade erst deine Liebe zum Kochen entdeckt hast, fragst du dich vielleicht, wie du diese Würzmittel unterscheiden und richtig einsetzen kannst. Die meisten Menschen sprechen allgemein vom „Würzen“ und meinen damit beides, Kräuter und Gewürze.

Was ist der Unterschied zwischen Kräutern und Gewürzen?

Um es gleich vorwegzunehmen: Einen botanischen Unterschied gibt es nicht. Rein begrifflich betrachtet sind Kräuter eine Unterart der Gewürze. In den meisten Fällen handelt es sich um die oberirdischen und unverholzten Teile einer Pflanze wie Blätter, Blüten, Stängel und Sprossen, frisch oder getrocknet. Petersilie, Thymian, Dill, Schnittlauch, Majoran, Basilikum und Minze sind ganz offensichtlich Kräuter. Sie enthalten ätherische Öle, denen sie ihren unverwechselbaren Geruch und Geschmack verdanken. Frische Kräuter aus dem Garten oder Wildkräuter aus der freien Natur wie Löwenzahn, Sauerampfer und Co. solltest du stets in der Blütezeit ernten. Dann ist ihr Aroma am stärksten.

Würzmittel, die wegen ihrer geruchs- und aromagebenden Inhaltsstoffe verwendet werden, wie Pfeffer, Safran, Anis, Senf, Chili und Muskat sowie frische oder getrocknete Wurzelanteile, sind eindeutig den Gewürzen zuzuordnen. Ingwer gehört dazu. Eine Zutat, die aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken ist, ist das Salz. Es gilt als Gewürz, ist aber ein Kristall. Somit gehört es weder zu den Gewürzen noch zu den Kräutern, die alle pflanzlichen Ursprungs sind. Dennoch ist es unsere wichtigste Würzzutat, oft mit Kräutern, Knoblauchpulver oder anderen Aromastoffen gemischt.

Die Geschichte der Kräuter und Gewürze

Bereits seit frühester Zeit, als weder Salz noch Feuer verfügbar waren, nutzten die Menschen Kräuter und Gewürze zur Verfeinerung und zum Aromatisieren ihrer Nahrung. Später setzten sie ihre Aromen zum Räuchern und Würzen von Fleisch ein. Um 400 v. Chr. beschäftigte sich Hippokrates intensiv mit der Kräuterkunde. Der griechische Arzt hinterließ eine Liste mit mehr als 400 Kräutern und Gewürzen.

Mit Kräutern würzen und heilen

Rund um die Welt gehört die Kräuterkunde zur jeweiligen Kultur. Die sogenannten Kräuterhexen des Mittelalters kannten sich bestens mit deren Verwendung aus und die Schriften der Äbtissin und Heilerin Hildegard von Bingen verraten uns viele Geheimnisse unserer Küchen-, Wild- und Heilkräuter. Aus unserem heutigen Leben sind sie nicht mehr wegzudenken, sowohl aus der Küche als auch aus der Naturheilkunde.

Von Indien nach Europa – ein lukratives Geschäft

Der Weg der Gewürze in unsere modernen Küchen beginnt im Jahre 3000 v. Chr., als die Araber in den Gewürzhandel einstiegen. Sie hatten ein exklusives Handelsabkommen mit Indien getroffen. In den Schriften von Hippokrates finden die Gewürze Erwähnung. Auch in der Bibel tauchen sie auf, die Römer waren in den Gewürzhandel eingestiegen. Im Mittelalter begannen auch die Europäer mit dem lukrativen Gewürzgeschäft.

Das „Gold“ der Pfeffersäcke

Pfeffer, Zimt, Ingwer, Piment, Vanille und Chili wanderten im Mittelalter ausschließlich in die Kochtöpfe der Reichen. Nur sie konnten sich die teuren Gewürze leisten. Vor allem Pfeffer wurde mit Gold aufgewogen. Nicht umsonst hießen die Reichen „die Pfeffersäcke“.

Gewürze, eine starke politische Macht

Schließlich bereicherten sich auch die Kolonialmächte am Gewürzhandel. Zu jener Zeit waren Gewürze ebenso umkämpft wie heute das Erdöl. Man nutzte sie als Konservierungsstoffe und stellte Arzneien daraus her. Gewürze wie Nelken und Muskatnuss stellten regelrechte Statussymbole dar. Noch heute haben die edelsten von ihnen wie Safran, Vanille und Kardamom einen stolzen Preis.

Qualität, Lagerung und Haltbarkeit

Die Qualität eines Gewürzes erkennst du an seiner Farbe. Wurde es zur richtigen Zeit geerntet und schonend getrocknet, nimmt es einen kräftigen Farbton an und entwickelt einen besonders aromatischen Duft. Ein solches Gewürz hat eine hohe Würzkraft.

Lagere vorsichtshalber immer nur eine kleine Menge deiner Lieblingsgewürze – bestelle sie einfach jederzeit bei MEIN GENUSS nach! Bei guter Lagerung sind Kräuter und Gewürze lange haltbar. Du solltest sie dunkel, trocken, kühl und fest verschlossen aufbewahren. Achte beim Würzen darauf, dass kein Wasserdampf in den Gewürzstreuer gelangen kann. Feuchtigkeit ist Gift, vor allem für gemahlene Gewürze und getrocknete Kräuter.

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