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Geschichten

Sagenumwobene Legenden und Sagen rund um Tee

Tee-Sagen und -Legenden – wer entdeckte den Tee?

Um Tee ranken sich viele Jahrtausende alte sagenumwobene Geschichten. Manche davon mögen wahr sein, einige von ihnen vielleicht erfunden. Eines jedoch ist gewiss: Tee fasziniert die Menschheit von der Antike bis ins Heute. Überall auf der Welt wird Tee getrunken. An manchen Orten früher, an anderen später. Doch die Tee-Legenden und Tee-Sagen sind bis heute erhalten geblieben. Und wie es immer ist: In jeder Geschichte steckt ein kleiner Funken oder ein großes Feuerwerk an Wahrheit. MEIN GENUSS erzählt euch die Sagen und Legenden rund um Tee!

1. Wer entdeckte den Tee? – die chinesische Legende

Legendär beginnt schon die Entdeckungsgeschichte des Tees, gleich drei Geschichten ranken sich darum. Die erste Legende handelt vom chinesischen Kaiser Shennong aus der Zeit um 5.000 vor Christus. In manchen Versionen wird auch von Kaiser Shen-Nung berichtet, der 2737 v. Chr. gelebt haben soll. Die Reisen dieses Kaisers führten ihn zu einem Rastplatz, an dem er begann Wasser zu kochen. Wind fegte durch die Pflanzen ringsum und wehte Grüntee Blätter in seinen Topf. Anstatt die Blätter herauszufischen, lockte das Teearoma seine Sinne. Er sollte nicht enttäuscht werden und so brachte er seine Entdeckung ins Land.

2. Stammt der Tee aus Japan?

Für die zweite Tee-Sage reisen wir in das Japan um etwa 500 nach Christus.

Dort soll es der Mönch Bodhidharma gewesen sein, der anderen Quellen zufolge auch Inder gewesen sein könnte. Er wollte sieben Jahre ohne Schlaf meditieren.

Doch nach einigen Jahren erlebte er eine unbändige Müdigkeit und schlief ein. Durch seine Enttäuschung angestachelt, verstümmelte er seine Augenlider und warf sie auf die Erde.

Die Müdigkeit wollte ihn dennoch nicht verlassen.

Jedoch wuchs an der Stelle, an die er seine Lider geworfen hatte, eine Teepflanze mit Blättern – wie Augenlider geformt.

Der Mönch war fasziniert und probierte die Blätter.

Er spürte, wie die aromatische Kost seine Müdigkeit vertrieb, sodass er seine Mission vollenden konnte.

3. Indien – das Entdeckungsland des Tees?

Die dritte Legende spielt etwa 500 n. Chr. in Indien. Dharma, um dessen Status sich Legenden ranken, wollte ebenfalls sieben Jahre meditieren, ohne zu schlafen. Doch schon nach fünf Jahren übermannte ihn die Müdigkeit. Kraftlos klaubte er einige Pflanzenblätter auf, um sie zu essen. Doch nicht nur den Hunger stillte die Teepflanze. Sie verlieh ihm auch die Stärke, die letzten zwei Jahre ohne Schlaf bis zur Erleuchtung zu überstehen.

Da es nachweislich schon 221 v. Chr. eine Teesteuer in China gab, sollte sich zumindest die Legende aus Indien als falsch erweisen. Einig sind sich alle drei Legenden jedoch darin, dass der Tee aus China stammt: Sowohl in der japanischen als auch in der indischen Version gibt es Hinweise, dass beide Mönche nach China gereist seien, um ihre Geschichte zu erleben.
Hinzu gesagt sei, dass der Urkaiser Shennong aus China auch der „König der Bauern“ oder „Göttlicher Landmann“ genannt wurde und Heilpflanzenkunde mit Kräutern betrieben haben soll. Möglicherweise entdeckte er so auch die wohltuende Wirkung und das fabelhafte Aroma des Teeblatts.

4. Die Legende des Earl Grey

Nicht nur Captain Picard von Star Trek hatte eine Vorliebe für „Earl Grey, heiß“. Der aromatische Schwarztee mit einem Hauch von Bergamotte ist in vielen Ländern zu einem legendären Getränk aufgestiegen. Nicht zuletzt mag das an seiner Geschichte liegen. Denn es heißt, dass ein Schiff mit Fracht für Earl Charles Grey II. auf seinen Reisen schwarzen Tee und Bergamotte-Öl mit sich führte. Durch die raue See wurden die hochwertigen Waren durcheinander gemischt. Zuerst sollten sie über Bord gehen, doch der Earl entschied, die Mischung erst einmal zu kosten. Der Schwarztee mit Bergamotte-Aroma überzeugte ihn nun derart, dass die Legende über die Entstehung fortan seinen britischen Namen trug. Weitere Legenden um die Entstehung des Earl Grey sind ebenfalls im Umlauf, doch diese ist wahrlich die schönste.

5. Woher stammt der Name des Oolong-Tees?

Aus China kennen wir die Symbolik des Drachens, die dort in viele Bereiche der Kultur greift.

So erzählt die Tee-Legende vom Oolong, dass ein Bauer auf seinem Tee-Anbaufeld einen großen schwarzen Drachen traf. Er floh vor dem riesigen Oolong und ließ seine Teeblätter-Ernte zu Boden regnen.

Erst Tage später traute sich der Bauer zurück, um zu sehen, ob der gefährliche Oolong, der im Chinesischen einen schwarzen Drachen bezeichnet, noch dort verweilte.

Doch anstelle des Drachen fand der Bauer nur seine verlorenen, nun von der Sonne getrockneten Teeblätter auf dem Feld.

Schwarz wie die Nacht waren sie, doch er übergoss sie dennoch mit heißem Wasser, um sie zu probieren.

Von da an dauerte es nicht mehr lange, bis Oolong jedem Chinesen ein Begriff war.

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