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Eistee

Cold-Brew Eistee: Das belebende Erfrischungsgetränk - gesund & einfach!

Eistee zubereiten – Cold Brew oder erst normal aufbrühen?

Die Sonne lacht, du suchst dir ein schattiges Plätzchen, in der Hand ein kühles Getränk. Was könnte das sein? Ein süßer Softdrink, ein Fruchtsaft oder ein Cocktail? Vielleicht entscheidest du dich lieber für ein Getränk, dass nicht nur deinen Durst stillt, dich belebt und erfrischt, sondern gleichzeitig gesund ist: Eistee. Das gilt natürlich besonders für die selbst gemachte Variante. Bei selbst gemachtem Eistee bestimmst nämlich du, was drin ist – und was nicht. Tipps, wie dir das am besten im Cold-Brew-Verfahren oder mit vorher heiß aufgebrühtem Tee gelingt, erfährst du hier.

Warum überhaupt Eistee selber machen?

Fertiger Eistee enthält oft eher zweifelhafte Inhaltsstoffe: Künstliche Aromen und große Mengen an Zucker sind keine Seltenheit. Was den Zuckergehalt angeht, unterscheidet sich gewöhnlicher Eistee oft wenig von stark gesüßten Limonaden. Und dass die nicht gesund sind, wissen wir ja. Also lieber Eistee nach dem eigenen Geschmack selbst herstellen: mit natürlichen Zutaten, die den Eistee zu einem belebenden Erfrischungsgetränk machen, das diesen Namen verdient.

Welcher Tee eignet sich für Eistee?

Grundsächlich eignet sich jeder Tee zur Herstellung des leckeren Durstlöschers. Jeder Tee, das heißt, nicht nur Schwarzer oder Grüner Tee, welche die üblichen Eisteesorten vertreten. Auch aus feinem Weißen Tee, mildem Oolong Tee, Früchtetee und aromatischem Kräutertee kannst du außergewöhnliche Variationen von leckerem Eistee zaubern. Dazu stellst du den Tee zunächst entweder auf herkömmliche Art und Weise her, also mit heißem Wasser aufbrühen und dann wieder abkühlen lassen, oder im Cold-Brew-Verfahren. Letzteres wird in Asien – besonders in Japan – schon seit Jahrhunderten angewendet und nun auch bei uns immer beliebter.

Was bedeutet Cold Brew?

Bei der Cold-Brew-Methode wird der Eistee nicht mit vorher heiß aufgebrühtem Tee hergestellt. Stattdessen gießt du die Zutaten mit kaltem Wasser auf und stellst das Ganze in den Kühlschrank. Auch beim Kaltaufguss gehen die natürlichen Inhaltsstoffe nach und nach ins Wasser über. Allerdings dauert es länger: Während der Tee mit heißem Wasser schon nach wenigen Minuten fertig ist, benötigt die kalt aufgegossene Variante meist mehrere Stunden. Wie lange? Das kommt ganz auf deinen Geschmack und auf die Teesorte an – später mehr. Erst klären wir:

Ist jeder Tee für den Kaltaufguss geeignet?

Im Prinzip schon. Allerdings hat das Aufbrühen des Tees mit heißem Wasser den angenehmen Nebeneffekt, das eventuell vorhandene Keime abgetötet werden. Daher eignen sich besonders gut Teesorten zum Kaltaufguss, die bereits bei der Herstellung erhitzt wurden. Für Kräutertee und Früchtetee werden die Bestandteile nicht erhitzt. Bei einem hochwertigen Tee, der wie unserer gut verschlossen in Dosen aufbewahrt wird, ist kalt Aufgießen in der Regel immer möglich. Ganz sicher gehst du, wenn du bereits erhitzte Teesorten für Cold-Brew-Tee verwendest – also Schwarzen, Grünen, Weißen oder Oolong Tee.

Welche Vorteile hat Cold-Brew-Tee gegenüber heiß aufgegossenem Tee?

Bei der herkömmlichen Tee-Zubereitung mit heißem Wasser lösen sich die Aromen oft in kürzester Zeit heraus und gehen in die Umgebung über – einerseits in das Wasser, andererseits lösen sich viele Aromastoffe buchstäblich in der Luft auf. Verlockende Düfte vermelden schnell, dass der Tee gleich fertig ist. Eine solche Duftexplosion kennen wir auch von Kaffee, beim Anbraten von Gewürzen oder Speck.

Nicht nur bei Tee, sondern bei den meisten Lebensmitteln nimmt die Intensität des Aromas beim Abkühlen zunehmend ab. Herbe Noten von Tanninen und Bitterstoffen können hervortreten und das Geschmackserlebnis trüben. Um das auszugleichen, setzen viele Hersteller dem Eistee große Mengen an Zucker und Zitronensäure zu. Beim Cold Brew lösen sich von vornherein weniger Bitterstoffe aus dem Tee, weswegen derartige Tricks gar nicht nötig sind.

Du erhältst ein mild-aromatisches Ergebnis, das du zwar mit weiteren leckeren Aromen verfeinern kannst – aber nicht musst. Ein kalt aufgegossener Eistee frisch aus dem Kühlschrank schmeckt auch pur hervorragend. Zudem enthält ein Cold-Brew-Tee weniger Koffein als ein herkömmlicher Tee. Und nicht zuletzt: Die in der Teepflanze enthaltenen Polyphenole bleiben beim Kaltaufguss besser erhalten als bei der herkömmlichen Herstellung. Ebenso haben die gesunden Pflanzenwirkstoffe beim Kaltaufguss mehr Zeit, in das Wasser überzugehen.

Wie lange muss Cold-Brew-Tee ziehen?

Hier gibt es keine feste Regel. Sicher ist: Je länger der Tee Zeit hat, sich zu entwickeln, desto aromatischer wird er. Eine zu lange Ziehzeit gibt es prinzipiell nicht. Auch wenn du deinen Cold-Brew-Tee 24 Stunden im Kühlschrank stehen lässt, erhältst du ein wohlschmeckendes Ergebnis. Probiere selbst aus, wie dir der Tee am besten schmeckt. Als Anhaltspunkt geben wir dir hier die ungefähren Ziehzeiten:

Schwarzer Tee: 4-8 Stunden
Grüner Tee (normal geschnitten): 3-5 Stunden
Japanischer Grüntee (fein geschnitten): 2-3 Stunden
Weißer Tee: 3-8 Stunden
Oolong Tee: 3-8 Stunden

Wie gelingt der Cold-Brew-Eistee am besten – gibt es Tricks?

Unser MEIN GENUSS-Tipp: Es lohnt sich, für einen kräftigeren Cold-Brew-Tee etwas mehr zu nehmen als auf der Packung angegeben. Und: Je gröber geschnitten der Tee ist, desto länger sollte er durchziehen. Wenn es doch einmal schneller gehen soll, kannst du den kalt aufgegossenen Tee auch bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Oft dauert es dann nur gut eine halbe Stunde, bis der Tee fertig ist.

Wichtig für ein schmackhaftes Ergebnis ist natürlich außerdem immer ein gutes Ausgangsprodukt – und das findest du bei MEIN GENUSS. In unserem Shop halten wir ausgesuchte Tees und Teemischungen bereit, die sich hervorragend für Eistee eignen. Weitere Tipps zur Zubereitung findest du in unserem Magazin.

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