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Südamerika

Die Teesorten des südamerikanischen Kontinents: Mate, Lapacho & Co.

Welche Teesorten gibt es in Südamerika?

Von Kolumbien im Norden bis nach Argentinien im Süden, von Brasilien im Osten bis nach Chile und Peru im Westen – der südamerikanische Kontinent ist riesig und zeichnet sich durch imposante Naturschönheiten, eine aufregende Geschichte und facettenreiche Kulturen aus. Eines eint jedoch die verschiedenen Länder und Ethnien: der Mate-Tee. Er ist viel mehr als nur ein Getränk und Muntermacher, er ist ein Teil des lokalen Selbstverständnisses, um seinen Genuss ranken sich viele Riten und Geschichten. Außer Mate-Tee wird auch gern Lapacho Tee getrunken, der in unseren Breiten noch wenig bekannt ist. Neben diesen beiden typisch südamerikanischen Teesorten werden auf dem Teilkontinent in geringem Umfang noch einige andere Teesorten kultiviert, die sich durch ihr delikates Aroma auszeichnen.

Der anregende Muntermacher

Der Mate-Tee wird aus den getrockneten Blättern des Mate-Strauchs gewonnen. Rund um die traditionellen Anbaugebiete in Paraguay, Argentinien, Uruguay und in Teilen Chiles trinkt die Mehrzahl der Bewohner regelmäßig Mate und von dort aus hat sich das koffeinhaltige Aufgussgetränk in ganz Südamerika verbreitet. In anderen Ländern konnte sich der Mate-Tee bislang nicht wirklich durchsetzen, aber mittlerweile gibt es überall auf der Welt einige Teekenner, die auf den frischen Geschmack und die anregende Wirkung des Mate schwören. Der Geschmack von Mate ist am ehesten mit grünem Tee, beispielsweise dem China Chun Mee. Diesen wie alle anderen exquisiten Teespezialitäten von MEIN GENUSS gibt es jetzt in den neuen Aromaschutzdosen in modern-klassischem Design. Sie sind nicht nur ein echter Hingucker, sondern schützen deinen kostbaren Tee vor Licht, Luft und Fremdaromen.

Wie wird Mate hergestellt?

Die Erntezeit des Mate fällt in den südamerikanischen Winter, der von Mai bis September dauert. Man unterscheidet grünen Mate und gerösteten Mate. Für diesen wurden traditionell die Äste des Matestrauchs abgeschlagen und in Drahttrommeln über einem Feuer geröstet. Heute nimmt man dazu in der Regel nur die Blätter, Stiele und jungen Triebe. Durch das Erhitzen wird die Fermentation unterbrochen und der Tee erhält sein charakteristisches Aroma. Der grüne Tee wird bei etwa 60 Grad einen Monat lang fermentiert. Im Anschluss daran setzt man ihn für einen kurzen Moment sehr starker Hitze aus. Sowohl der geröstete als auch der grüne Mate werden anschließen getrocknet und zerkleinert oder zu Pulver vermahlen. In Brasilien schätzt man vor allem die fein gemahlene Qualität mit einem sehr intensiven Geschmack, während in Argentinien der grob gemahlene Mate mit einem feineren Bouquet beliebt ist. Mate verträgt sich gut mit anderen Aromen, deshalb veredelt man ihn oft mit Pfefferminz, Orangenschalen oder verschiedenen Früchten.

Die Mate Zeremonie

Mate-Tee wird traditionell im Kreis von Freunden, Familienmitgliedern oder Kollegen aus einer kleinen Kalebasse mithilfe der Bombilla, einem Trinkrohr aus Metall, genossen. Die Kalebasse wird etwa zur Hälfte mit dem Matetee gefüllt, mit der Hand verschlossen, umgedreht und geschüttelt, damit sich die groben Teile von dem Pulver trennen. Die Blätter werden nun etwas angefeuchtet und an die Innenseite der Kalebasse gedrückt. Danach wird die Bombilla eingeführt und das zwischen 70 und 95 Grad heiße Wasser vorsichtig entlang des Trinkrohrs eingefüllt. Dieser Aufguss kann mehrere Male wiederholt werden, verbraucht sind die Mateblätter, wenn sich beim Einfüllen keine Bläschen mehr bilden. Das ist aber noch lange nicht alles. Sehr wichtig ist auch die „richtige“ Art des Trinkens – der Trinkhalm sollte beim Weiterreichen auf den Empfänger deuten und es gilt als unhöflich, wenn der Trinker die Runde allzu lange aufhält. Natürlich steht es dir in deinen vier Wänden frei, deine eigene Mate-Zeremonie ganz nach deinen Regeln zu feiern!

Lapacho Tee

Schon die Inkas haben den Lapacho Tee, der aus der Rinde des gleichnamigen Baums zubereitet wird, genossen. In Europa ist das leckere Getränk nur eingefleischten Teekennern und Südamerikareisenden bekannt. 

Geschmacklich ähnelt der Lapacho Tee einem Rooibostee mit deutlich wahrnehmbarer Vanillenote. Die Zubereitung ist einfach. Auf einen Liter kochendes Wasser kommen ein bis zwei Esslöffel des Lapacho Tees.

Das Ganze wird kurz aufgekocht und dann bei aufgelegtem Deckel etwa 20 Minuten stehen gelassen. Danach wird der Tee durch ein Sieb gegeben, um störende Rindenstückchen zu entfernen. Lapacho Tee kann warm getrunken werden, aber vielen Nutzern schmeckt er lauwarm oder kalt noch besser.

Andere südamerikanische Teesorten

Neben diesen Spezialitäten kommen aus Südamerika aber auch einige Klassiker. Mit zu den bekanntesten teeproduzierenden Ländern gehört Kolumbien. Zu den dort kultivierten Teesorten gehören:

Die Gebirgsregionen der Anden und die Nebelwälder bieten ausgezeichnete Bedingungen für den Teeanbau und mittlerweile hat sich hier eine kleine, aber feine Teekultur entwickelt. Die mineralstoffreichen Böden und das Mikroklima ergeben zusammen mit der Expertise, dem Engagement und der Sorgfalt der Teeproduzenten einen ausgezeichneten Tee mit einzigartigem Aroma.

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