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China

Die Teesorten des Heimatlandes des Tees: Oolong, Pu-Erh & Co.

Wo ist eigentlich die Heimat des Tees?

China ist die Heimat des Tees. Einer weit verbreiteten Legende nach entdeckte der Kaiser Shen Nung um 2700 v. Chr. den Tee, als ein paar Blätter des wilden Teestrauchs in seine mit heißem Wasser gefüllte Tasse wehten. Der neugierige Herrscher kostete von dem goldgelben Getränk und fand es belebend. So war der Tee geboren. Kein Wunder also, dass die Teekultur in China auch heute noch eine sehr wichtige Rolle spielt. Zahlreiche Sorten köstlichen Tees warten darauf, von dir entdeckt zu werden. Bei MEIN GENUSS findest du eine exklusive Auswahl der beliebtesten chinesischen Teesorten in eleganten Schmuckdosen in neuem Design. Sie bewahren nicht nur das feine Aroma deines kostbaren Tees, sondern sind durch ihre elegant-zeitlose Gestaltung auch ein echter Blickfang in jeder Küche.

Welche chinesischen Teesorten gibt es?

Die chinesischen Teesorten werden im Großen und Ganzen sechs Kategorien zugeordnet, die sich in Aussehen, Geschmack und Herstellung voneinander unterscheiden. Im Folgenden erfährst du viel Interessantes rund um die chinesischen Teesorten.

Grüner Tee

Grüner Tee ist seit Jahrtausenden das chinesische Nationalgetränk und wird zu jedem Anlass genossen. Mit zu den bekanntesten Grünteesorten zählt der China Chun Mee, der durch sein frisches und leicht rauchiges Aroma und seine helle Tasse begeistert.

Er stammt ursprünglich aus der Provinz Jiangxi.

Chun Mee, so wie anderer edler Grüntee, sollte immer mit einer Wassertemperatur von rund 80 Grad aufgegossen werden, da er ansonsten seinen guten Geschmack einbüßen könnte.

Perfektionisten nutzen dafür einen Wasserkocher mit einstellbarer Temperaturanzeige.

Grüntee ergänzt sich sehr gut mit anderen Aromen, so dass er gern mit Jasmin-, Kirsch- oder Rosenblüten verfeinert wird.

Weißer Tee

Weißer Tee ist eine besonders edle Sorte, die ebenfalls ihren Ursprung in China hat. Da die kleinen Haare an der Unterseite der getrockneten Teeblätter eine weiß-silbrige Farbe aufweisen, bezeichnen die Chinesischen den Tee als „báichá“, was „weißer Tee“ bedeutet. 

Diese Teespezialität punktet nicht nur durch ihren mild-blumigen Geschmack, denn dem weißen Tee wird auch eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben. So enthält er wirksame Antioxidantien, die freie Radikale neutralisieren und positiv auf das Immunsystem einwirken sollen. Weißer Tee wird ähnlich wie grüner Tee mit Wasser, das auf etwa 80 Grad heruntergekühlt wurde, zubereitet. Da Leitungswasser oft zu viel Kalk enthält, schwören viele Teekenner auf Mineralwasser oder die Verwendung eines Wasserfilters.

Oolong Tee

Man erzählt sich, dass der Oolong Tee entstand, als der Besitzer einer Teeplantage beim Trocknen seiner Teeblätter von einem schwarzen Drachen aufgeschreckt wurde. Als der Mann nach einigen Tagen zu seinen Teeblättern zurückkehrte, waren diese halb oxidiert und ergaben ein köstliches Getränk – den „Schwarzen Drachentee“. 

Das Aroma von Oolong Tee liegt zwischen dem von unfermentiertem Grüntee und vollfermentiertem Schwarztee. Oolong Tee schmeckt heiß oder auch als Cold Brew sehr gut, im Sommer ist eisgekühlter Oolong eine tolle Alternative zu Mineralwasser, Früchtetee oder Limonade. Verfeinere ihn ganz nach deinem Geschmack mit Milch oder Honig.

Schwarzer Tee

Obwohl in China vorwiegend grüner Tee getrunken wird, gibt es doch einige Regionen, die sich auf die Verarbeitung von schwarzem Tee spezialisiert haben, der in China „hóngchá“ (roter Tee) genannt wird. 

Die Provinz Yunnan ist für ihren schwarzen Tee bekannt, der sich durch seine rot-goldene Farbe und sein volles Aroma auszeichnet. Als bester chinesischer Schwarztee gilt der Keemun.

Sein fruchtiges, teils an Wein erinnerndes Bouquet begeistert Kenner auf der ganzen Welt. Keemun Tee ist die Hauptzutat bei der bekannten English-Breakfast-Mischung.

Traditionellerweise wird Keemun ohne Zucker und Milch getrunken, denn so kommt sein feines Aroma am besten zur Geltung.

Pu-Erh

Eine Sonderstellung nimmt der Pu-Erh-Tee ein. Diese Teespezialität wird in der chinesischen Provinz Yunnan aus den Blättern einer Assam-Variante produziert. Nach der Verarbeitung werden die Blätter, die zur Herstellung von Pu-Erh bestimmt sind, in Formen gepresst und getrocknet. Diese Formen tragen sprechende Namen wie „Pilztee“, „Ziegeltee“ oder „Quadertee“. 

Ein richtig gelagerter Pu-Erh kann so problemlos Jahrzehnte überdauern, er gewinnt in dieser Zeit sogar noch an Wert: Auf Auktionen werden besonders wertvolle Tees zu ähnlich hohen Preisen gehandelt wie in unserem Kulturkreis kostbarer Wein bekannter Weingüter. In der chinesischen Teekultur spielt der Pu-Erh eine wichtige und identitätsstiftende Rolle und so stehen bei seinem Genuss nicht nur Geschmack, sondern auch Wohlbefinden, Harmonie und Achtsamkeit dem Anderen gegenüber im Vordergrund.

Gelber Tee

Der gelbe Tee liegt im Fermentationsgrad zwischen dem Oolong und dem weißen Tee. Er war früher ausschließlich dem Kaiserhof vorbehalten und die produzierten Mengen sind auch heute noch sehr begrenzt. Die Zubereitung des gelben Tees ähnelt der des Grüntees. Um die Farbe dieser royalen Kostbarkeit optimal zur Geltung zu bringen, wird er traditionell in einer weißen Porzellanschale oder -tasse serviert.

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